Mercedes 300 SE Baureihe W 112

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Mercedes 300SE W 112

Daten

Coupe & Cabrio

Diese entsprechen technisch den Limousinen, debütierten im Februar 1962, also erst ein Jahr nach der Limousine (und den 111er Coupés und Cabriolets), und blieben bis Dezember 1967 im Programm, also 2 Jahre länger als ihre viertürigen Schwestermodelle (aber 4 Jahre kürzer als die 111er Coupés und Cabriolets). Sie haben im Gegensatz zu den Limousinen keine modischen Heckflossen, eine niedrigere Dachlinie, und wirken dadurch insgesamt eleganter und zeitloser, was ihnen schon viel früher einen Klassikerstatus bescherte. Diese Zeitlosigkeit ermöglichte es auch, dass sie praktisch unverändert parallel zu den Nachfolgern der 112er-Limousinen, den S-Klassen der W 108/W 109-Reihen, gebaut werden konnten. Es entstanden dennoch nur insgesamt 2419 Coupés (W 112.021) und 708 Cabriolets (W 112.023). 

Die Karosserieformen beider Modelle wurden in der W 111-Baureihe weiter produziert bis 1971, ein Nachfolgemodell auf Basis der vor der Premiere stehenden S-Klasse-Limousine W 116 wurde jedoch nicht aufgelegt. Stattdessen entwickelte Daimler-Benz ein Coupé auf Basis des ebenfalls zu dieser Zeit vorgestellten neuen SL-Roadsters (R 107), dessen Proportionen (stark verlängerter Radstand) bis heute umstritten sind. Es wurde als Sportcoupé vom Typ SLC der Baureihe C 107 präsentiert. Ein echtes S-Klasse-Coupé wurde erst wieder mit dem Nachfolger des C 107 gebaut, nämlich mit dem 1981 vorgestellten SEC (C 126). Ein S-Klasse-Cabriolet gab es allerdings erst wieder 2015 (A 217). 

Technik

Verkaufsbezeichnung: 
Produktionszeitraum: 
Klasse: Oberklasse
Karosserieversionen:
Motoren: 
Hubraum:
Leistung:
Länge: 
Breite: 
Höhe: 
Radstand: 
Leergewicht: 

300 SE
1962–1967
Oberklasse
Coupé, Cabriolet
Ottomotor:
3,0 Liter
(118–125 kW)
4880 mm
1845 mm
1395 mm
2750 mm
1590–1690 kg 

 

 

Alle W 112 sind serienmäßig mit speziellen technischen Besonderheiten ausgestattet. Sie machen den eigentlichen, prestigesichernden Unterschied zu den W 111-Modellen aus:

- Sechszylindermotor mit mechanischer Saugrohreinspritzung und 
  zunächst 118 kW (160 PS), ab Februar 1964 mit 125 kW (170 PS)
- neuentwickeltes Daimler-Benz-Viergang-Automatikgetriebe neuentwickelte
   Luftfederung für konstantes Fahrzeugniveau in allen Belastungs-Situationen
- Scheibenbremsen vorn und hinten
- Servolenkung
- Differentialsperre
- Bremsniederhaltung an der Hinterachse für konstanten Radsturz 

Der W 112 wird angetrieben vom Mercedes-Benz M 189, einem sehr aufwendig gefertigten Reihen-Sechszylindermotor mit drei Litern Hubraum. Der Motor wiegt wegen des Leichtmetallmotorblocks und -zylinderkopfes rund 40 kg weniger als die Vorläufer aus Grauguss, die im 300 SL („Flügeltürer“ und Roadster) sowie im 300 (W 189, „Adenauer-Limousine“) verwendet wurden. Durch diese Verringerung der vorderen Achslast wurde ein verbessertes Fahrverhalten (geringeres Untersteuern) erzielt. 

Man könnte viel über das Modell W 112 schreiben, jedoch ist der W 112 bereits von "nordhorst" in Wikipedia hervorragend dokumentiert. Dort habe ich mir die obigen Eckdaten entliehen. Vielen Dank dafür. 

Mehr dazu ist hier zu finden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_W_112

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